Bernd Wolf bei Farbapparat #2 im Monopol Berlin – 24-26.4.2026
In dieser Farbapparat Edition werden wir ein ganzes Stockwerk mit Bernd Wolfs Arbeiten für das community project #mitkunstleben kuratieren. Wir freuen uns auf den Dialog zu den Arbeiten und auf Berlin.
Farbapparat hat verschiedene Künstler*innen welche mit Malerei, Skulptur, Bildhauerei, Video und Performance eingeladen um sich gemeinsam mit dem Thema Farbe auseinanderzusetzen, zu Begegnen und in Resonanz zu gehen.
Bernd Wolf www.berndwolf.net IG: mitkunstleben
Katharina Trudzinski www.katharinatrudzinski.de
Philip Geist www.videogeist.de IG: videogeist
Christine Buchwald
Oliver Lanz www.pr17.de IG: oliverlanz_studio
Johanna Keimeyer www.keimeyer.com IG: johannakeimeyer
Wir heißen Sie herzlich im Monopol willkommen und freuen uns sehr in Berlin uns zu Zeigen und zu Leben

Bernd Wolf bei der art karlsruhe am Stand der Galerie Sight in Halle 4 PO5
Sehen Sie Bernd Wolf zusammen mit Johannes Geccelli, Rupert Eder, Michelle Concepcion, Moritz Koch und Jörg Bach
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Galerie Sight Art Karlsruhe 2025 Flyer
Hier geht es zur art karlsruhe
#Johannes Geccelli meets Bernd Wolf / Todd Williamson – Galerie Sight Offenbach
18.5.24 – 18.7.24
Adresse:
Galierie Sight
Schillstrasse 2
63067 Offenbach
Hier gibt es weitere Informationen zur Ausstellung
Bernd Wolf Retrospektive – das sichtbare Unsichtbare
vom 7.4.24 bis 7.7.24 in Hofheim am Taunus
Im Geburtsort von Bernd Wolf findet aktuell eine große Retrospektive Ausstellung im Stadtmuseum Hofheim am Taunus statt.
Geöffnet: Dientags bis Sonntags
Weitere Infos zur Ausstellung:
Stadtmuseum Hofheim
FAZ
Bernd Wolf #Farbapparat
#pre art week berlin
Farbapparat
Wir freuen uns sehr auf eine ganz kurze Ausstellung
und laden Euch herzlich ein zu 3 spannenden Tagen
im Apparatehaus, Monopol-Berlin
und zum Start von Bernd Wolfs Projekt: #mitkunstleben
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Bernd Wolf LXX
Retrospektive zum 70sten
Über das absichtslose Tun und das sichtbare Unsichtbare
Das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt zeigt noch bis zum 16. Juli eine umfassende Retrospektive mit den beeindruckenden Gemälden von Bernd Wolf (1953-2010).
In seinem Hauptwerk führt der Berliner Künstler radikal an die Ursprünge der Malerei zurück, indem er seine Farbe mit bloßen Händen, pur und absichtslos und auf die Leinwände auftrug. Farbe ist das ureigenste Medium der Malerei, die Hände sind unsere ersten Werkzeuge. In seiner Arbeit ging es Wolf zunehmend darum, die willentliche Regie des Künstlers intuitiv in den Hintergrund zu drängen und das Bild wie von selbst entstehen zu lassen.
Wie schwer es ist, wirklich in den schöpferischen Zustand der Absichtslosigkeit zu kommen, dokumentiert der sehr sorgfältig von Julia Suermont neu geschnittene Dokumentarfilm, Die händische Spur, der den Künstler bei der Arbeit im Atelier begleitet.
Bernd Wolf lässt Strukturen entstehen, wie sie sonst nur von natürlichen Prozessen hervorgerufen werden können. Wie atmosphärische Verdichtungen springt aus seinen Bildern förmlich das Ganze der Sache: Harmonie und Aufruhr, Licht und Schatten oder auch ein Loslassen und Ruhen in der Farbe werden für Betrachter und Künstler zum möglichen Schnittpunkt. Wolfs Werke wirken. Seine Bilder sind Batterien, die vom Künstler aufgeladen wurden und ihre Energie dem Betrachter zur Verfügung stellen. Dabei erkennen wir das Phänomen der Masstäblichkeit. Wir können die Bilder als Sternenebel lesen, als Kontinentalplatten, Feuersbrünste oder Bewegungsmuster auf winddurchwirbelter Landschaft, aber auch im Mikrobereich, als eine Reise durch Blutgefäße etwa, als mikroskopische Einfärbungen von Zellstrukturen oder auf subatomarer, energetischer Ebene. Die absichtslos gemalten Bilder wecken, wie Wolkenbilder, eine Fülle von Assoziationen. In diesem Hineingehen verändern wir unsere Größe und die des Bildes.
Der Übergang vom Materiellen zum Immateriellen beschäftigte Bernd Wolf zusammen mit der Frage: Wann schießt der Geist in die Materie? Das Wesen der Kunst war für ihn Transzendenz. So sind seine Bilder erst vollendet, wenn sie ihre Betrachter gefunden haben.
Neben den großformatigen absichtslosen Werken zeigt die Retrospektive gemalte Miniaturen aus den 80ern, sowie ausgewählte Bespiele seiner vielschichtigen Monotypien aus den frühen 90er Jahren, außerdem die berühmte Serie der Highspeed-Drawings dead can dance und einige seiner sehr subtilen, erotischen Lightpaints von 2004.
Seine Werke sind vertreten in Museen und öffentlichen und privaten Sammlungen.
Dass die Ausstellung in Glückstadt gezeigt werden kann, verdanken wir dem kunstsinnigen Sammlerpaar Sui-Dschen und Hans-Paul Mattke von der Biobäckerei Moin, die sich schon mehrfach um hervorragende Kunstereignisse in Glückstadt verdient gemacht haben.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Sonderführungen am 13.05. und 14.05., jeweils um 15:30 Uhr.